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Deutschland hat 2008 den niedrigsten Stand an Baugenehmigungen nach Ende des Krieges erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde von Januar bis September 2008 in Deutschland der Bau von fast 133 000 Wohnungen genehmigt. Für den gesamten Jahr werden es aller Voraussicht nicht mehr als 175.000 sein. Das sind 2,2% oder 3 000 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Dies führt gerade in Ballungszentren wie München, dem Rhein-Main-Gebiet, Köln oder Hamburg dazu, dass bezahlbarer familien- und altersgerechter Wohnraum knapper wird.
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europäischen Vergleich liegt Deutschland bei der Neubautätigkiet mit 4,1 WE/1000 Einwohner nur noch im letzten Drittel.

Die Bauwirtschaft klagt seit längerer Zeit über mangelnde Auftragseingänge und rückläufige Preise. Die aktuelle Finanzkrise wird zudem für sinkende Rohstoffpreise sorgen, das sollte zusätzlich den Häuslebauern zugute kommen.

Insgesamt verfügt Deutschland z. Z. über rund 37 Mio. Wohnungen.
Gleichzeitig sind von den insgesamt rund 8,4 Billionen EURO des privatenWeiter
Gesamtvermögens in Deutschland rund  3,8 Billionen EURO im Immobilienmarkt investiert.

Trotz dieses verhältnismäßig hohen Immobilienvermögens ist die Eigentumsquote  der Deutschen nicht besonders attraktiv:
Deutschland liegt mit einem Eigentumsanteil von 42%, im europäischen Vergleich an vorletzter Stelle:Eigentumsquoten im europäischen Vergleich Italien: 77%, Großbritannien: 69%, Belgien: 70%, Österreich: 56% und die Niederlande mit 49% liegen eindeutig vorn. Einzig die Schweiz weist mit 31% einen schlechteren Eigentumsanteil der Bevölkerung aus. - Ein wichtiger Grund für dieses Ergebnis sind sicherlich die vergleichsweise hohen Grundstückspreise und die in Deutschland immer noch zu hohen Baukosten.

Parallel zur negativen Neubauentwicklung bewegen sich die Wohnkosten seit einiger Zeit wieder nach oben.Hier haben in 2008 die gestigenen Energiepreise, der kalte Winter aber auch die Preisssteigerungen der öffentlichen Abgaben zu weiteren Nebenkostensteigerunge beigetragen.
Nach Jahren mit rückläufigen Mieten steigen die Mieten gem. Recherchen des IVD Gemäss IVD  sind
die Nettokaltmieten in Deutschland im vergangenen Jahr bundesweit angezogen. Dabei fallen die Mietpreissteigerungen in den Großstädten höher als in den Mittel- und Kleinstädten aus. In seinem Wohnpreisspiegel 2008/2009 berichtet der IVD: „Wer 2008 eine Mietwohnung neu bezogen hat, musste durchschnittlich über ein Prozent mehr Miete zahlen als im Vorjahr”, so Ulrich Kiessling, Präsident des IVD. In Städten mit über 100.000 Einwohnern seien die Nettokaltmieten sogar zwischen zwei und drei Prozent gestiegen. Anders als in den Jahren zuvor hat sich der Anstieg der Neuvertragsmieten in allen Segmenten und in allen Städtegrößen flächendeckend durchgesetzt. Selbst in den Mittel- und Kleinstädten sind durchschnittliche Mietpreisanstiege von knapp einem Prozent messbar. „Dabei sind bei Altbauwohnungen in guten Wohnlagen der Großstädte mit rund vier Prozent die höchsten durchschnittlichen Preissteigerungen zu verzeichnen“, erklärt Kießling. „Dies ist der höchste Mietpreisanstieg bei Altbauwohnungen seit 1992/1993.“
Die Preise für Wohneigentum sind in Deutschland in den Großstädten im vergangenen Jahr laut IVD gestiegen. Bundesweit war im Durchschnitt allerdings ein leichter Preisrückgang zu verzeichnen, der im Rahmen normaler Preisschwankungen liegt.
Im Durchschnitt der 388 beobachteten Städte sind die Kaufpreise für Einfamilienhäuser und Reihenhäuser gegenüber dem Vorjahr statistisch um rund 0,5 beziehungsweise 1 Prozent gefallen. Im Segment Eigentumswohnungen aus dem Bestand sind die Kaufpreise durchschnittlich um rund 1,5 Prozent zurückgegangen.Die Kaufpreise für Neubau-Eigentumswohnungen sind im Durchschnitt aller beobachteten Städte in den letzten 12 Monaten nahezu unverändert geblieben. Preissteigerungen von durchschnittlich 1,5 bis 2,5 Prozent verzeichnet der IVD insbesondere in den Großstädten.
„Die großen Städte sind im derzeitigen Marktumfeld die Gewinner unter den Immobilienstandorten“, fasst der IVD die Lage zusammen.

Freuen können sich Bauherren und Käufer über niedrige Hypothekenzinsen. Hypothekendarlehen sind so günstig wie lange nicht mehr. Hypothekendarlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren kosteten Mitte Dezember deutlich weniger als fünf Prozent, für die längere Laufzeit von sogar 15 Jahren werden nur ein paar Zehntel mehr erlangt. Insofern sollten private Erwerber auch langfristige Zinsbindungen in Erwägung ziehen.
 

Wo leben die Deutschen?
Baualter der Mietwohnungen

Wohnungsbestand in Deutschland
Die  Bestandsstatistik Wohnungsmarkt

Bauvolumen in Deutschland
Vergleich Bauvolumen seit 1995

Entwicklung der Mieten und Nebenkosten
Welche Kosten stiegen überproportional?

Pro-Kopf Wohnfläche steigt - die neuen Bundeländer holen auf!

 

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