Maklergebühr: Verkäufer soll mitzahlen
Haus-/ und Wohnungskäufer sollen entlastet werden

Maklergebühr
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Bald sollen Haus-/ und Wohnungskäufer von Maklerkosten entlastet werden
Geht es nach dem Bundesjustizministerium, sollen Hauskäufer bald (zumindest von einem Teil der Maklergebühr) entlastet werden. Dies hat jetzt das Bundesjustizministerium in einem Gesetzentwurf vorgelget - und das Bundeskabinett bereits beschlossen. Der Gesetzentwurf soll dazu beitragen, dass die Nebenkosten beim Erwerb von Wohnimmobilien spürbar gesenkt werden und so mehr Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht wird, Wohneigentum zu bilden.
Obwohl die Initiative zur Einschaltung eines Maklers häufig nur vom Verkäufer einer Immobilie ausgeht, hat der Käufer zumeist keine ernsthafte Möglichkeit, sich gegen eine Übernahme der anteiligen oder sogar der vollständigen Maklerprovision zu wehren. Wer sich weigert, verschlechtert oft seine Aussichten auf den Erwerb des dringend benötigten Wohnraums ganz erheblich. In dieser Situation sollen Käufer einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses zukünftig besser geschützt werden.
Ob der Verkäufer tats. gezahlt hat, soll prüfbar werden
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass der Käufer in diesen Situationen nicht mehr verpflichtet werden kann, mehr als die hälftige Zahlung der Maklerprovision zu übernehmen. Eine Vereinbarung zur Abwälzung der Maklerprovision ist daher zukünftig nur wirksam, wenn die Partei, die den Makler beauftragt hat, zur Zahlung der Provision mindestens in gleicher Höhe verpflichtet bleibt. Die andere Partei soll ihren Anteil auch erst dann zahlen müssen, wenn der Auftraggeber seiner Zahlungspflicht nachgekommen ist.
In einigen Bundesländern zahlt nur der Käufer
Wir haben uns die bisher üblichen Regelungen angeschaut. Um welche Summen es sich bei einer Änderung in den einzelen Bundesländern handeln kann, können Sie der folgenden Aufstellung entnehmen.:

Quelle und weitere Details: Bundesministerium Justiz/Verbraucherschutz (BMJV)



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