Marktlage Immobilien

Heizen - und Sparen

Die Heizperiode beginnt: Bares Geld sparen

Jetzt beginnt wieder die kalte Jahreszeit - und damit auch die neue Heizperiode. Was nicht jeder Verbraucher weiß - 85 Prozent des Energieverbrauchs findet in Privathaushalten statt, da sollten doch Einsparungen möglich sein. Und: Heizen wird immer teurer, nicht nur aufgrund der steigenden Preise, sondern auch nicht zuletzt wegen stetig steigender Nebenabgaben. Wir haben für Sie 8 wichtige Tipps zusammengefasst, mit deren Hilfe Sie bares Geld sparen können.

1. Heizkörperthermostatventile einbauen

Heizkörperventile ohne eingebauten Wärmefühler haben schone lange ausgedient. Sie verbrauchen extrem viel mehr Energie als benötigt, da man die Temperatur nur sehr grob einstellen kann. Der Austausch ist einfach zu erledigen, die elektronischen Thermostatventile kann man schon für unter 10,00 €/Stück kaufen.

2. Ventile richtig einstellen

Jedes Grad weniger Raumtemperatur senkt den Heizenergieverbrauch um ca. 5% - 7%. In den genutzten - Wohnräumen reichen 20 Grad – 21Grad aus, in Schlafräumen im Normalfall 18 Grad. Also: Die Einstellung am Ventil runter auf die gewünschte Temperatur stellen.

3. Die Luft muss raus!

Wird die Heizung nicht richtig warm, kann das zwei einfache Gründe haben: A.) Die Heizung verfügt über zu wenig Druck, weil im Heizkreislauf Wasser fehlt. B.) Im Heizkörper befindet sich Luft. Dies sorg dafür, dass zwar der Wärmemesser zählt, aber sie erhalten trotzdem nicht die gekaufte Wärme am Heizkörper. Im Fall A) bitten Sie Ihren Vermieter, den Wasserkreislauf des Heizungsanlage mit mehr Wasser zu befüllen. Im Fall B.) sollten Sie den Heizkörper entlüften (lassen). Hierfür gibt es im Baumarkt für wenige Euro spezielle Entlüftungsschlüssel.

4. Nicht zu Hause - Ventile niedriger einstellen

Wenn man nicht zu Hause ist, muss die Heizung nicht auf „Wohlfühlwärme“ gestellt werden. Stellen Sie die Heizung bei Abwesenheit auf eine niedrigere Temperatur bevor Sie das Haus verlassen.

5. Die Wohnung richtig Lüften

Stoßlüften - nicht „Dauerlüften“ . Ein ganz gravierender Fehler: Das Dauerlüften über gekippte Fenster. Das bringt überhaupt nicht viel für die Frischluftzufuhr in der Wohnung , kostet aber immens viel Energie, da die Thermostatventile immer dazu aufgefordert werden, zu öffnen und somit auf Vollastbetrieb zu fahren. Besser: Mehrmals am Tag für einige Minuten „Stoßlüften“ - Gegenüberliegende Fenster ganz öffnen und dann wieder schließen.

6. Die Türen bleiben zu

Türen die zu Räumen führen, die kaum oder gar nicht genutzt werden, sollten permanent geschlossen bleiben. So werden diese Räume nicht über die genutzten Räume mitgeheizt. Ein weiterer negativer Effekt der offenen Türen: Strömt warme Luft aus den genutzten Räumen über längere Zeit in die ungenutzten Räume mit kalten Außenwänden kann sich Schimmel bilden.

7. Eigenes Heizverhalten vergleichen

Hilfreiches Instrument zum Verbrauchsvergleich und Anreiz zum Sparen: Wenn die Heizkosten zu hoch erscheinen, gibt es ein Instrument, um die eigenen Wärmeverbräuche zu plausibilisieren. Mit dem Heizspiegel für Deutschland kann man sehr schnell herausfiltern, ob der Verbrauch des eigenen Hauses höher ist, als ähnlich gelagerte Immobilien in der Region.

Die Vergleichswerte des Heizspiegels basieren auf Daten von mehr als 40.000 Wohngebäuden, die extra hierfür ausgewertet wurden. Der Heizspiegel für Deutschland 2016 wurde durch die gemeinnützige co2online GmbH in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. veröffentlicht.

Eine Auswertung können Sie hier durchführen: Heizspiegel

8. Den Gasanbieter wechseln

Überprüfen Sie, ob Ihr Anbieter wirklich noch der günstigste Marktteilnehmer ist. Dies können Sie sehr einfach auf den bekannten Vergleichsportalen machen, wie z. B. bei Check24

Heizkostencheck (Check24)

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